Onlinetherapie Wirksam bei Posttraumatischen Belastungsstörungen Getty Images/Luis Alvarez

Mit Online-Therapien schwere Trauma-Störungen bekämpfen

1 Min. Lesezeit

Eine Studie zeigt, dass Online-basierte kognitive Verhaltenstherapien auch bei einer posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) wirksame Behandlungsmethoden sein können

Zu einer PTBS kann es nach einem schweren Trauma wie einem Verkehrsunfall kommen. Viele Betroffene haben danach beunruhigende Gedanken und erleben das Ereignis immer wieder in Albträumen und Rückblenden. Weitere Symptome einer PTBS können negative Stimmungen und Wut sowie Hyperaktivität, Schlafstörungen und Konzentrationsprobleme sein.

Mit Gesprächstherapien, in denen das Trauma im Mittelpunkt steht, können Betroffene oft erfolgreich behandelt werden. Mangels ausreichend qualifizierter Therapeut:innen ist die Warteliste für eine solche Therapie aber oft lang.

Eine Studie der Cochrane Collaboration, einem globalen Netzwerk unter anderem von Wissenschaftler:innen, Ärzt:innen und Patient:innen, zeigt nun: Während internetbasierte kognitive und Verhaltenstherapien bereits routinemäßig in der Behandlung bei Depressionen und Angstzuständen eingesetzt werden, gibt es immer mehr Belege für ihre Wirksamkeit auch bei PTBS.

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