Harninkontinenz: Frau hält sich die Hände vor Shutterstock/GBALLGIGGSPHOTO

Mikroimplantate verhindern Harninkontinenz

1 Min. Lesezeit

Sogenannte Elektrozeutika könnten in Zukunft Frauen mit einer Harninkontinenz helfen. Eine Forschungsgruppe des Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM arbeitet momentan an einer solchen Lösung.

Mithilfe von Mikroimplantaten könnte es möglich werden, das Blasenvolumen zu messen oder per Stimulation bestimmter Nerven den Harndrang besser zu kontrollieren. Für die Umsetzung dieser Technologie müssen einige Hürden überwunden werden. Das Implantat soll über einen möglichst langen Zeitraum im Körper bleiben. Im Idealfall sind bis zu zehn Jahre vorgesehen. Dafür benötigt es zuverlässige Technik und ein ausgefallenes Design der Chips. Daneben stehen die Forscherinnen und Forscher vor dem Problem der drahtlosen Datenübertragung und der kontaktlosen Aufladung des Implantats, die per Ultraschall erfolgen soll.

Zukünftig sind neben der Harninkontinenz auch weitere Anwendungsfelder denkbar. Auch die Therapie chronischer Krankheiten wie Asthma, Migräne oder Rheuma könnte durch elektrische Stimulation erfolgen. Zur Zeit konzentriert sich das Forschungsprojekt jedoch noch auf die Optimierung der Testmodelle.

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