Kranker Mann telefoniert vom Sofa aus shutterstock/Dmytro Zinkevych

Mehrheit möchte Fernkrankschreibung beibehalten

1 Min. Lesezeit

Bis zum 31. Mai konnten Krankschreibungen per Telefon statt persönlich in die Praxis ausgestellt werden. Diese Ausnahmeregelung ist nun beendet. Auch, wenn die Mehrheit diese Regelung sehr befürwortet

So hat eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom ergeben, dass sich 62 Prozent der Deutschen wünschen, dass Krankschreibungen nicht nur per Telefon, sondern auch per Messenger oder E-Mail möglich sein sollten. Die Zustimmung dafür liegt bei den jüngeren Umfrageteilnehmern bei rund zwei Dritteln. Auch die knappe Mehrheit der Älteren ab 65 Jahren spricht sich für eine Krankschreibungen über digitale Kanäle aus.

Die Umfrage zeigt zudem, dass die Pandemie insgesamt die Offenheit für die digitale Gesundheitsversorgung gesteigert hat. Neun von zehn Befragten wünschen sich eine Ausweitung in dem Bereich. So sagen zum Beispiel 59 Prozent der Befragten, dass Video-Sprechstunden auch über die Corona-Pandemie standardmäßig verfügbar sein sollten.

An der repräsentativen Befragung, die von Mitte April bis Mitte Mai 2020 lief, hatten 1.193 Personen in Deutschland ab 16 Jahren teilgenommen.

Bitkom-Präsident Achim Berg fasst die Ergebnisse der Befragung so zusammen: "Die Digitalisierung der Medizin und des Gesundheitswesens ist in vollem Gange. Elektronische Patientenakte, E-Rezept und die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung sind schon bald für die Versicherten verfügbar. Zugleich bauen Ärzte telemedizinische Angebote wie Videosprechstunden aus und Startups entwickeln innovative Angebote, die die digitale Gesundheitsversorgung in Deutschland voranbringen".

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