Menschen im Labor vor Computern Shutterstock/Gorodenkoff

Mehrheit der Deutschen überzeugt: digitale Medizin schafft Patientensicherheit

2 Min. Lesezeit

Eine repräsentative Umfrage des Bundesverbands der Arzneimittelhersteller (BAH) zeigt: Die große Mehrheit der Menschen in Deutschland verspricht sich sich positive Effekte von der Digitalisierung der Medizin. Genutzt werden digitale Angebote indes kaum

77 Prozent der Menschen in Deutschland glauben, dass mit der Digitalisierung die Sicherheit für Patienten steigt, 76 Prozent rechnen mit einer besseren ärztlichen Behandlung. Besonders optimistisch zeigten sich Personen ab 70 Jahren – von ihnen gehen 87 Prozent von mehr Patientensicherheit aus.

Gleichzeitig gibt es aber auch Bedenken: 46 Prozent der Befragten glauben, dass Unbefugte versuchen würden Daten abzugreifen, 42 Prozent sorgen sich über die Sicherheit ihrer eigenen Daten. Aus der Erhebung wird deutlich, dass der Anteil der Menschen, die digitale Gesundheitsdienstleistungen nutzen trotz des Optimismus eher gering ist: 12 Prozent gaben an, Gesundheits-Apps oder andere Lösungen zu nutzen. Vor allem junge Menschen zwischen 30 und 39 zeigen sich für die private Nutzung aufgeschlossen.

BAH-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Cranz bewertet die Untersuchungsergebnisse positiv, fordert allerdings Unterstützung von Regulierungseinrichtungen: "Die Digitalisierung schafft neue Möglichkeiten der Behandlung, trägt zur Sicherheit der Patienten bei und kann zu sinkenden Kosten im Gesundheitswesen führen. Den weitreichenden Chancen stehen aber auch Bedenken der Patienten gegenüber. Hier gilt es, Regelungen zu implementieren, die Vertrauen schaffen."

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