Digitalisierungs-Curriculum im (Medizin)Studium Plainpicture GmbH/Hero Images

Medizinstudium in Halle: Digitalisierung wird Pflicht

1 Min. Lesezeit

Digitale Inhalte wie Apps, 3-D-Druck, Robotik und Virtual- und Augmented Reality werden im Medizinstudium fest verankert. Ein Novum in Deutschland

Als Pionier in der Medizinausbildung positioniert sich so die Fakultät der Martin-Luther-Uni Halle-Wittenberg. "Wir möchten unsere Studierenden zu künftigen Akteurinnen und Akteuren ausbilden, die sich mit den digitalen Möglichkeiten auskennen", erläutert Christiane Ludwig, ärztliche Koordinatorin im SkillsLab des Dorothea Erxleben Lernzentrums der Fakultät. Die digitale Kompetenz soll die künftigen Ärzt:innen befähigen, Menschen zu den Unterschieden zwischen seriösen und unseriösen digitalen Gesundheitsangeboten zu beraten.

Die Hallenser Studierenden im 5. Semester absolvieren Stationen, die sich mit 3-D-Druck, Robotik, Virtual und Augmented Reality sowie digitalen Gesundheitsanwendungen befassen. Unter anderem lernen sie, aus einer Computertomographischen Aufnahme eine 3-D-druckfähige Datei zu erstellen, so Ludwig.

Die Rückmeldungen der Studierenden seien sehr positiv, so Koordinatorin Christiane Ludwig. Man habe die Digitalisierung mit einer Welle verglichen, auf der man lernen müsse zu surfen. Weil auch die Themen Künstliche Intelligenz, Big Data und die damit verknüpften ethischen und rechtliche Aspekte für die künftige ärztliche Arbeit bedeutsam sind, soll das Angebot noch ausgebaut werden.

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