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Leopoldina fordert freien Zugang zu Gendatenbanken

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Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina will, dass Datenbanken mit entschlüsselten Erbinformationen weiterhin offen zugänglich bleiben

Erbinformationen sind für die Wissenschaft unverzichtbar, etwa bei der Erforschung neuer Antibiotika. Allerdings lassen sich aus der Nutzung der Daten auch wirtschaftliche Vorteile erzielen. Verschiedene Interessensvertreter fordern daher Zugangsbeschränkungen oder Gebührenzahlungen für den Zugang zu Gendatenbanken.

Die Leopoldina hat in dieser Debatte nun Stellung bezogen. Eine solche Beschränkungen würde die Forschung stark beeinträchtigen. Da mithilfe der Daten auch Veränderungen in Ökosystemen nachvollzogen werden können, würde eine Zugangsbeschränkung auch im Widerspruch zu den Zielen des Artenschutzes stehen, so Leopoldina-Mitglied Prof. Dr. Rudolf Amann vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen.

Im Interesse einer weltweit offenen Wissenschaft, fordert die Leopoldina, dass Gendatenbanken offen zugänglich bleiben und die Vorteile aus der Nutzung biologischer Vielfalt gerecht ausgeglichen werden.


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Daten Forschung

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