Health App Shutterstock/Denys Prykhodov

Leitfaden für die Entwicklung sicherer Gesundheits-Apps vorgelegt

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) fordert die Hersteller auf, die Speicherung, Verarbeitung und den Schutz von Daten bei der Entwicklung verantwortungsvoll zu planen.

Digitale Gesundheitsanwendungen haben für viele Menschen einen großen Nutzen. Die Behörde hat eine Technische Richtlinie (TR) mit Sicherheitsanforderungen für digitale Gesundheitsanwendungen vorgelegt. Sie weist darin Gefahren hin, die der Einsatz von Apps im sensiblen Bereich Gesundheit mit sich bringt. Entwicklern soll das Papier als Leitfaden dienen, um möglichst sichere Mobilanwendungen erstellen zu können.

Werden Gesundheitsdaten ohne Zustimmung öffentlich gemacht, sei deren Vertraulichkeit "für immer verloren", so das BSI. Die Möglichkeit bestehe, dass das soziale oder berufliche Umfeld davon beeinträchtigt würde. Im schlimmsten Fall könnten Angreifer sogar Daten manipulieren und Einfluss auf Therapieentscheidungen nehmen.

Die Sicherheitsanforderungen bei Gesundheitsanwendungen seien besonders hoch. Diese seien "mit bestehenden Endgeräten und Cloud-Lösungen nur unzureichend abzudecken". Hinzu kommt, dass Smartphones nicht nur gehackt, sondern auch einfach gestohlen werden könnten.


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