Gestresster Mann am Schreibtisch Shutterstock/baranq

Künstliche Intelligenz als Stresstherapeut?

1 Min. Lesezeit

Rund 68 Prozent der Arbeitnehmenden würden über Stress am Arbeitsplatz lieber mit einem Roboter sprechen als mit ihren Vorgesetzten. Das ergab die Studie eines US-amerikanischen Soft- und Hardwareherstellers

Für die Untersuchung wurden zwischen Juli und August 2020 12.347 Personen aus den Vereinigten Staaten, Großbritannien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Frankreich, Italien, Deutschland, Indien, Japan, China, Brasilien und Korea befragt.
Durch die Corona-Pandemie haben Stress und Unsicherheit im Arbeitsalltag weltweit zugenommen. Dies wirkte sich negativ auf die psychische Gesundheit der befragten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus. 38 Prozent litten unter vermehrtem Stress, weitere 35 Prozent beklagen eine unzureichende Vereinbarkeit von Beruf und Familie und 25 Prozent gaben an, infolgedessen an Burnout zu leiden.

Im Umgang mit dem erhöhten Stress scheinen Roboter für die Mehrheit der Befragten ein vertrauensvoller Gesprächspartner zu sein – im Gegensatz zu ihren menschlichen Vorgesetzten. Ganze 80 Prozent gaben an, bei Gesprächen über Stress und Ängste einen Humanoiden als Therapeuten oder Berater hinzuziehen zu wollen. Und mehr als die Hälfte der Befragten schrieben der KI-Technologie einen positiven Effekt auf die Arbeitszufriedenheit und allgemeines Wohlbefinden zu.

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