Krankschreibung Shutterstock/Photographee.eu

Krankschreibung per Video dauerhaft möglich

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn plant, die digitale Krankschreibung gesetzlich zu verankern: Unabhängig von der Corona-Pandemie sollen künftig die erstmalige Krankschreibung sowie die Verlängerung per Videosprechstunde dauerhaft möglich sein

Krankschreibungen per Videosprechstunde sind für maximal sieben Tage bereits seit diesem Sommer möglich. Eine Verlängerung per Fernbehandlung hingegen nicht. Nun sollen in bestimmten Fällen eine erstmalige Krankschreibung und eine Verlängerung auf digitalem Weg möglich sein, auch wenn es keinen persönlichen Kontakt zwischen Patienten und Arzt gibt. Diese Regelung soll auch nach der Corona-Pandemie gelten, heißt es im neuen Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn.

Neben der geplanten digitalen Krankschreibung sollen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen Anspruch auf bestimmte digitale Pflegeanwendungen und Apps haben. Weiterhin sollen Versicherte und Leistungserbringer ab 2023 digitale Identitäten erhalten, um sich zum Beispiel für eine Videosprechstunde sicher zu authentifizieren. Das Gesetz soll Mitte nächsten Jahres in Kraft treten.

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