Krankschreibungen Shutterstock/Agenturfotografin

Krankschreibung per Telefon weiter verlängert

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Den Patientinnen und Patienten stehen weiterhin telefonische Krankschreibungen zur Verfügung. Dies hatte der Gemeinsame Bundesausschuss im Gesundheitswesen (G-BA) beschlossen und die Frist nun erneut verlängert

Angesichts der nach wie vor hohen Infektionszahlen und der laufenden Grippesaison können sich Personen mit leichten Atemwegserkrankungen für bis zu sieben Tage per Telefon krankschreiben lassen. Auf diese Weise sollen Ansteckungsrisiken und überfüllte Wartezimmer soweit wie möglich verhindert werden. Diese Regelung nun gilt bis zum 31.03.2021.

Bereits zu Beginn der Corona-Pandemie waren Krankschreibungen dieser Art zugelassen und sorgten so für eine erheblich Entlastung der Praxen. Im Sommer war dies ausgesetzt worden, im Herbst hatte die Kassenärztliche Bundesvereinigung sich nun erneut für die Sonderregelungen eingesetzt.

Dass die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung nach der ersten Infektionswelle zurückgefahren wurde, hatten Ärztinnen und Ärzte teils scharf kritisiert. Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft, bezeichnete die damalige Vorgehensweise als unverantwortlich. "Diese Patienten könnten eine harmlose Erkältung haben, aber auch an Covid-19 erkrankt sein und damit Ärzte, Praxispersonal sowie andere Patienten mit teilweise schweren Erkrankungen anstecken."


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Corona Telemedizin

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