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Krankenkassen zahlen Gesundheits-Apps

1 Min. Lesezeit

Die ersten Gesundheits-Apps auf Rezept sind zugelassen. Ab dem 06.10.2020 gibt es eine Liste für erstattungsfähige digitale Angebote

Laut dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) machen zwei Apps den Anfang: Kalmeda richtet sich an Betroffene von Tinnitus. Velibra möchte Menschen mit Angst- und Panikstörungen helfen. Alle so erstattbaren digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) finden Sie in dem sogenannten DiGA-Verzeichnis hier.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte Deutschland sei damit "das erste Land, in dem es
 Apps auf Rezept gibt". Das BfArM prüft die Anwendungen und erteilt dann zügig die Zulassung, so ist es seit vergangenem Jahr gesetzlich vorgesehen. Ist eine App in dem amtlichen Verzeichnis gelistet, übernehmen die gesetzlichen Kassen ein Jahr lang vorläufig die Kosten – Ärzt:innen können die Apps dann auch verschreiben.

Ursprünglich war die Zulassung der ersten Apps auf Rezept bereits für den August geplant. Es gab jedoch noch Kritik und Verbesserungsbedarf, der Digital Ratgeber berichtete.

Mit der erfolgreichen Zulassung ist nun ein Teil des Paketes des Digitale-Versorgungs-Gesetzes gestartet. Die Verschreibbarkeit soll für ganz bestimmte Apps gelten - zum Beispiel Anwendungen, die beim regelmäßigen Einnehmen von Medikamenten helfen oder digitale Tagebücher für chronische Erkrankungen.

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