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Krankenkassen lehnen digitale Pflegesysteme oft ab

Laut einer Studie der Verbraucherzentrale Bundesverband lehnen Krankenkassen oft die Erstattung von digitalen Pflegeassistenten ab.

Digitale Assistenzsysteme für Pflegebedürftige werden sehr selten in Anspruch genommen. Das liegt zum einen an der fehlenden Kenntnis über die existierenden Möglichkeiten. Zum anderen sei ein Grund für die Zurückhaltung eine strikte Haltung der Krankenkassen, sodass Menschen die Kosten für digitale Helfer selbst tragen müssen. Dabei gibt es eine Bandbreite an Möglichkeiten: Sturzerkennungssysteme und Wendebetten können die Sicherheit erhöhen.

Damit Krankenkassen mehr Pflegeassistenten erstatten können, bedürfe es laut Verbraucherzentrale rechtliche Nachjustierungen – gegenwärtig sei nicht klar definiert, was digitale Assistenzsysteme ausmacht. Im Zweifel laufen die Versicherer Gefahr, Gebrauchsgegenstände zu finanzieren. Bisher werden lediglich Hausnotrufsysteme und bestimmte Pflegebetten erstattet. Dabei ist der Nutzen von digitalen Assistenten in der Pflege nachgewiesen, zudem würden auch Pflegende dadurch entlastet werden.

Der Pflegebevollmächtigte der Bunderegierung, Andreas Westerfellhaus, fordert zeitgemäße Vorgaben für Hilfsmittel in der Pflege und setzt Hoffnungen in Gesundheitsminister Jens Spahn.


Schlagworte

Pflege Krankenkasse

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