Apotheker mit Tablet und Kundin Shutterstock/Syda Productions

Keine Beratung zu Apps auf Rezept in Apotheken?

1 Min. Lesezeit

Die Apotheken sollen nicht in die Beratung von Patientinnen und Patienten, die sich für digitale Gesundheitsanwendungen interessieren, mit einbezogen werden. Das teilte das Gesundheitsministerium in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP mit

Professor Andrew Ullmann, der die Anfrage für die FDP gestellt hatte, kritisiert diese Entscheidung. Die Apotheke müsse "zur wichtigen Anlaufstelle für den Umgang mit digitalen Gesundheitsanwendungen werden", sagte der Politiker. Dass eine Einbindung der Apotheken nicht vorgesehen ist, führe dazu, dass die Apps auf Rezept nicht ihr volles Potenzial entfalten könnten.

Für Apps auf Rezept, die im Zusammenhang mit der Medikation entwickelt wurden, könnte es jedoch eine Ausnahme geben. Das Gesundheitsministerium will hier die weitere Entwicklung der digitalen Gesundheitsanwendungen abwarten.

Apps auf Rezept können von Ärztinnen und Ärzten verschrieben werden. Es handelt sich dabei um zertifizierte Medizinprodukte. Ermöglicht wurde deren Entwicklung durch das Digitale-Versorgung-Gesetz, das im Dezember 2019 verabschiedet wurde.

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