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Israel digitalisiert die Gesundheitsversorgung

1 Min. Lesezeit

Israel gilt als internationaler Vorreiter der Digitalisierung der Gesundheitsbranche. Diese Tendenz wurde durch die Corona-Krise noch einmal verstärkt

Seit Ausbruch der Pandemie wächst die Nachfrage nach innovativer Medizintechnik, die eine telemedizinische Behandlung ermöglicht.

Zum ersten Mal kam Telemedizin zur Behandlung von Patientinnen und Patienten, die sich mit Corona infiziert hatten, im Sheba-Krankenhaus in der Nähe von Tel Aviv zum Einsatz. Verschiedene Sensoren messen hier die Werte wie Puls- und Atemfrequenz von erkrankten Patientinnen und Patienten und sorgen so dafür, dass das Infektionsrisiko durch eine Kontaktreduzierung gering gehalten wird. Künftig soll Telemedizin nicht nur für die Behandlung von Corona-Patienten zum Einsatz kommen, sondern auch bei anderen Erkrankungen eingesetzt werden.

Möglich wurde der technologische Vorsprung von Krankenhäusern und Start-ups auch durch die Unterstützung des israelischen Staates. So stellt die Israelische Innovationsbehörde jährlich rund 500 Millionen Euro für Projekte von Unternehmen bereit. Diese müssen das Geld nur bei Erfolg zurückzahlen. Zuletzt konzentrierte sich die Behörde stärker auf die Schnittstelle von Biologie und Ingenieurwissenschaften, die für die Medizintechnik eine wichtige Rolle spielt.

Ein anderer Bereich, der staatlich gefördert wird, ist die personalisierte Medizin. Ein Plan der Regierung sieht vor, der Medizinforschung an den Universitäten aber auch in Unternehmen die Daten der israelischen Bürger in anonymisierter Form zur Verfügung zu stellen.

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