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Internationales Forscherteam will Blinden Seheindrücke ermöglichen

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Drei Dinge braucht es, damit eine oft beschriebene Vision der Medizin Realität wird: eine Minikamera, Gehirnimplantate und ein Forschungsteam, dass beides so miteinander verbindet, dass im Gehirn aus Kamerabilder Seheindrücke entstehen

So geschieht es aktuell bei einem Forschungsteam aus Deutschland, der Schweiz und Kanada. Ziel ihres Projekts "I See" ist, technische Hilfsmittel zu entwickeln, die Menschen, die wegen einer  Erkrankung des Sehsystems im Gehirn erblindet sind, wieder zu Seheindrücken verhelfen.

Spezielle Implantate sollen jene Bereiche im Gehirn ansprechen, die bei Sehgesunden Informationen aus den Augen zu Bildern verarbeiten. "Um solche Brain-Computer-Interfaces zu entwickeln, müssen wir lernen, mit mikroelektronischen Mitteln die Sprache des Gehirns zu sprechen", sagt Dirk Jancke, Neurowissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und Mitglied des deutschen Forschungsteams. "Außerdem gewinnen wir wichtige Grundlagenkenntnisse für Diagnostik und Behandlung von neurophysiologischen Krankheitsbildern des Gehirns".

Das Forschungsprojekt wird von der der Europäischen Union gefördert.

Aktuell arbeiten weltweit mehrere Wissenschaftler an der Umsetzung der Vision, so auch ein Forschungsteam in Australien, wie der Digital-Ratgeber berichtete.


Schlagworte

Forschung Therapie

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