Chirurg mit holographischen Augmented-Reality-Hololens-Gläsern während des Betriebs im modernen Operationssaal Shutterstock/Supamotion

Innovative Lösungen für mehr Kinderschutz

1 Min. Lesezeit

Mit Hilfe von Telemedizin und Augmented-Reality-Technologie will Baden-Württemberg die medizinische Versorgung bei Misshandlung oder sexuellem Missbrauch von Kindern optimieren

Das richtige und frühzeitige Erkennen von Misshandlungen und sexueller Gewalt an Kindern ist enorm wichtig, aber nicht immer einfach. Rechtsmedizinerinnen und Rechtsmediziner sind Fachleute hierfür, aber im akuten Verdachtsfall in Klinik oder Praxis selten vor Ort. Das Modellprojekt "ARMED – Augmented Reality assisted, forensic Medical Evidence collection and Documentation" (englisch: Augemented Reality- unterstützte medizinische Beweissammlung und Dokumentation) will mit Hilfe von Telemedizin und Augmented-Reality-Technologie diese Fachexpertise für die im Notfall behandelnden Ärztinnen und Ärzte bereit stellen. Zudem wird die Zusammenarbeit zwischen Kinderheilkunde und Rechtsmedizin gestärkt.

Augmented Reality bezeichnet die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Bei der Untersuchung eines womöglich misshandelten Kindes tragen die Behandelnden eine sogenannte Augmented Reality- Brille. Die Datenbrille übermittelt dann die Befunde an Fachleute aus der Rechtsmedizin, die die Untersuchung in Echtzeit verfolgen und auch anleiten können. Auf diese Weise soll eine forensisch qualifizierte Befunddokumentation sichergestellt werden. Dies kann die an vielen Orten fehlende rechtsmedizinische Versorgung für Opfer von Gewalt deutlich verbessern.

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