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Healthcare Hackathon mit Fokus auf Covid-19

1 Min. Lesezeit

Deutsche Universitätskliniken wollen die Digitalisierung im Gesundheitswesen vorantreiben. Beim Healthcare Hackathon am 18. Mai 2020 an der Charité in Berlin suchten sie nach klinikübergreifenden Lösungen in Zeiten der Corona-Pandemie

"Die digitale Zukunft, von der wir in den vergangenen Monaten so viel gesprochen haben, hat längst begonnen", sagte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn, der auch Schirm­­herr des Hackathons ist, in einer Videobotschaft. Rund 150 Teilnehmer entwickelten in fünf Arbeitsgruppen Ansätze für verschiedene Themenbereiche, vom Chatbot für Patienteninformationen bis zur Studienplattform für medizinische Daten.

Christian Elsner, Organisator des Hackathons und Kaufmännischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, betonte, dass Krankenhäuser sich künftig "von digitalen Insellösungen verabschieden und die digitale Zusammenarbeit voranbringen müssen". Auch die Standardisierung von Dienstleistungen war ein wichtiger Aspekt der Veranstaltung. Damit alle Akteure Zugriff auf wichtige Informationen erhalten, bedarf es vereinheitlichter Datenmodelle und Datenschutzkonzepte.

Der Healthcare Hackathon fand im Rahmen des "Netzwerkes Universitätsmedizin" statt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 150 Millionen Euro gefördert wird.

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