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Großbritannien: KI soll Nebenwirkungen von Corona-Impfstoffen erkennen

1 Min. Lesezeit

Um mögliche Nebenwirkungen bei der geplanten Massenimpfkampagne gegen das Coronavirus frühzeitig erkennen zu können, plant die britische Regierung den Einsatz einer Software auf Basis von Künstlicher Intelligenz (KI)

Noch vor Ende diesen Jahres will die britische Regierung einen oder mehrere Coronavirus-Impfstoffe genehmigen. In der ersten Impfphase wird ein sehr großes Datenvolumen anfallen. Die britische Arzneimittelzulassungsbehörde MHRA (Medicines and Healthcare Products Regulatory Agency) will daher das gegenwärtige Verfahren automatisieren. Die Aufsichtsbehörde kalkuliert, dass es über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten zwischen 50.000 und 100.000 Berichte über verdächtige Nebenwirkungen pro 100 Millionen injizierter Dosen geben könnte.

Um das hohe Volumen an Berichten über unerwünschte Reaktionen auf COVID-19-Impfstoffe kontrollieren und überschauen zu können, hat die Regierung das Unternehmen Genpact damit beauftragt, ein maschinelles Lernsystem zu entwickeln. Das KI-Instrument soll helfen, Berichte nach der Genehmigung schnell auszuwerten und damit Probleme früher zu erkennen.

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