Health Fonds Shutterstock/George Rudy

Gesundheit digital: Das ändert sich 2021

1 Min. Lesezeit

Das neue Jahr bringt viele nachhaltige Veränderungen für die digitale Gesundheitswelt. Die wichtigsten Neuerungen hat der Digital Ratgeber hier zusammengefasst

Digitaler AU-Schein (ab 1. Januar)

Der Arzt oder die Ärztin schickt die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) auf elektronischem Weg an die Krankenkasse. Versicherte müssen nicht mehr wie bisher selbst eine Durchschrift des gelben AU-Scheins an ihre Krankenkasse schicken (ab 1. Januar).

Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse (ab 1. Januar)

Mitglieder gesetzlicher Kassen können ihrer neuen Versicherung auf elektronischem Weg den Beitritt erklären. Die bisherige Krankenversicherung wird von der neu gewählten Krankenkasse auf elektronischem Weg über die Kündigung informiert. Kündigungsschreiben, Warten auf die Bestätigung und deren Vorlage bei der neuen Krankenkasse entfallen damit künftig.

Elektronische Patientenakte (ePA) (ab 1. Januar)

Gesetzliche Krankenkassen müssen ihren Mitgliedern eine kostenfreie elektronische Patientenakte (ePA) anbieten. Die Mitglieder entscheiden, ob sie das Angebot annehmen, welche Daten aufgenommen werden und wer darauf Zugriff hat.

Die elektronische Patientenakte soll die ärztliche Behandlung erleichtern. Warum? Das erzählt dieses Fallbeispiel.
Die elektronische Patientenakte soll die ärztliche Behandlung erleichtern. Warum? Das erzählt dieses Fallbeispiel.

E-Rezept (ab 1. Juli)

Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen können sich ärztlich verordnete Medikamente künftig auf ihrem Smartphone anzeigen lassen und bei ihrer Wunschapotheke oder einer Online-Apotheke einlösen. Auch Folgerezepte können als eRezept in der entsprechenden App bereitgestellt werden – die Abholung in der Arztpraxis entfällt.

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