Frau hält sich den Magen Shutterstock/goffkein-pro

Frauengesundheit rückt mit Apps in den Vordergrund

2 Min. Lesezeit

Neue digitale Lösungen schließen die Versorgungs- und Wissenslücke im Bereich der Frauengesundheit. Sowohl für den Umgang mit der Menopause als auch für das Zyklus-Tracking gibt es Apps, die Frauen im Umgang mit ihrem Körper unterstützen sollen. Dennoch sollten Frauen vorsichtig sein - nicht alle Apps erfüllen den nötigen Qualitätsstandard

Die kostenlose App Mimeno soll Frauen während der Menopause begleiten. Mit der App können Frauen in den Wechseljahren ihre Symptome dokumentieren und Entspannungsübungen machen, um mit der körperlichen Umstellung besser umzugehen.

Auf dem Markt gibt es ebenfalls eine Reihe von Zyklus-Apps, bei der Frauen ihre Symptome eintragen und ihre Periode verfolgen können. 2017 testete die Stiftung Warentest 23 dieser Apps und befand 18 für mangelhaft. Seitdem haben sich Entwickler Mühe gegeben, die Probleme zu beheben.

Eine mit "gut" bewertete App kommt aus Deutschland: Bei MyNFP können Frauen ihre Basaltemperatur während des Zyklus eintragen und somit auf ihre fruchtbaren Tage schließen. Auch weitere Symptome wie Brustschmerzen oder der Zustand des Zervixschleims können aufgeführt werden. Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert die App Drip - auch sie hilft mit Symptomtracking dabei, die Menstruation zu analysieren.

Die Soziologin Ute Klammer vom Institut für Arbeit und Qualifikation mahnt, dass die Anwendung der Apps Frauen verunsichere. Viele würden nach Selbstoptimierung streben, sobald sie Unregelmäßigkeiten bei ihrem Zyklus angezeigt bekommen.

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