Frau mit Fieber im Bett Shutterstock/Pormezz

Fieberkurve zeigt Virusausbreitung

2 Min. Lesezeit

Smarte Fieberthermometer zeigen frühzeitig an, wenn jemand Fieber entwickelt. Diese Daten können helfen, die Ausbreitung von Infektionskrankheiten zu erfassen.

Fieber ist eines der am häufigsten auftretenden Symptome des Coronavirus. Einmalige Fiebermessungen spiegeln jedoch die Schwankungen der Körpertemperatur nicht wider, sondern geben lediglich eine Momentaufnahme. Smarte Lösungen können Verbrauchern und Medizinern sich entwickelndes Fieber frühzeitig anzeigen.

Ein Produkt, das von Forschern in Kalifornien entwickelt wurde, ist der Oura-Ring. Er sieht aus wie ein Schmuckstück, misst aber regelmäßig mit feinen Sensoren die Körpertemperatur und verrät, wie sich die Temperatur des Trägers verändert. Zusätzlich werden Daten über die Herzfrequenz und die Atmung gesammelt. Experten erhoffen sich, dass das neue Coronavirus Sars-CoV-19 bis zu drei Tage vor Ausbruch identifiziert werden könnte, sodass Betroffene wissen, dass sie ansteckend sind.

Ein anderes Produkt ist der vernetzte Ohr-Sensor des Herstellers Kinsa. Auch dieser misst regelmäßig die Körpertemperatur und ist per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden, sodass sich die Temperatur leicht ablesen lässt. Das besondere bei vernetzten Thermometern ist, dass der Hersteller die anonymisierten Daten sammeln und auf einer digitalen Landkarte anzeigen kann. Auf diese Weise könnten Gesundheitsbehörden frühzeitig erkennen, in welchen Regionen sich Infektionsherde entwickeln. In den USA sind bereits 10.000 vernetzte Sensoren verkauft, in Deutschland sind die Produkte bisher nicht im Einsatz.


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