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EU setzt bei Krebsforschung auf Daten aus der echten Welt

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Nicht die Ergebnisse neuester Studien, sondern “Real World Data” sollen der Krebsforschung in der EU einen großen Schub geben. Die dafür notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, hat ein Gremium aus europäischen Interessengruppen vereinbart

Als "Real World Data" (RWD) gelten Daten aus Krankheitsregistern, Patientenakten, von Gesundheits-Apps oder sogenannten Wearables wie Smartwatches und Smartphones. RDW bilden anders als klinische Studien, die unter kontrollierten bedingungen ablaufen, den Alltag der Menschen ab.

Diese Daten sollen nun die Voraussetzung für eine bessere und personalisierte Behandlung bei Krebs schaffen. Um bei einer Krebstherapie das Expertenwissen von den spezialisierten Krebszentren auch in entlegene Gebiete zu transportieren, soll dabei auch die Telemedizin zum Einsatz kommen.

Wie die irische christdemokratische Europaabgeordnete Deirdre Clune forderte, solle die Wissenschaft und die Pharmaindustrie die zahlreichen Forschungsmöglichkeiten nutzen, die die EU ab 2021 mit dem bis 2025 geplanten Aufbau des Europäischen Gesundheitsdaten-Raumes (European Health Data Space/EHDS) ermöglichen will.

Bei dem Treffen per Video waren der Europäische Dachverband der forschenden Pharmazeutischen Industrie (EFPIA), die London School of Economics (LSE), der größte europäische Verband von Krebspatienten (European Cancer Patient Coalition, ECPC) mit dem Cancer Drug Development Forum (CDDF, Plattform für Stakeholder, die an der Entwicklung von Krebsmedikamenten beteiligt sind), zusammengetroffen.


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