Digitales Diabetes-Tagebuch im Smartphone wird Kassenleistung F1online/Westend61/ReinerBerg

Erste Diabetes-App auf Rezept zugelassen

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Diabetes mellitus gilt als große Volkskrankheit, die Zahl der „Zuckerkranken“ steigt. Bei disziplinierter Therapie und gesunder Ernährung leben Betroffene fast ohne Einschränkungen. Eine App will sie dabei unterstützen und wird jetzt als DiGA zugelassen

Die App Esysta bietet den Nutzer:innen die automatische Übertragung ihrer Daten aus Insulinpens und Blutzuckermessgeräten in das integrierte Tagebuch. Zu ihren Werten erhalten die Nutzer:innen Feedback in Form einer Ampel und eines 7-Tage-Trends; die Daten können sie mit ihren Ärzt:innen teilen. Die Entwickler wollen mit der App nach eigenen Angaben die Lebensqualität von Diabetiker:innen verbessern, Ärzt:innen unterstützen und Kostenträger:innen entlasten.

Telemedizin: Diabetes wird digital
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Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat Esysta als Digitale Gesundheitsanwendung (DIGA) vorläufig zugelassen. Das ermöglicht Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen die App per Rezept für jeweils 90 Tage zu verordnen. Die Kosten tragen die gesetzlichen Krankenkassen zu 100 Prozent. Versicherte, die ihrer Krankenkasse einen Nachweis über ihren insulinpflichtigen Diabetes vorlegen, erhalten die DiGA ohne ärztliche Verordnung.

Derzeit sind 19 DiGa im BfArM-Verzeichnis gelistet. Die Liste aller von Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen verschreibbaren DIGAs finden Sie hier.

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