Tablet mit elektronischer Patientenakte Shutterstock/Tero Vesalainen

ePA auch für private Krankenversicherungen

1 Min. Lesezeit

Der private Krankenversicherer Signal Iduna und der Anbieter Research Industrial Systems Engineering (RISE) für Forschungs-, Entwicklungs- und Großprojektberatung wollen gemeinsam eine elektronische Patientenakte (ePA) entwickeln, die auch weitere Mehrwertdienste für Privatversicherte bietet

Im Gegensatz zu den gesetzlichen Krankenkassen müssen private Krankenversicherer ab dem 1. Januar 2021 ihren Versicherten keine ePA anbieten. Dennoch gewinnt das Thema für sie an Bedeutung. Das zeigt nun die Ankündigung der Signal Iduna, gemeinsam mit RISE eine elektronische Patientenakte mit Zusatzleistungen für Privatversicherte (ePA Plus) zu entwickeln. Um keinen Wettbewerbsnachteil gegenüber den gesetzlichen Krankenkassen zu erleiden, wolle man Leistungen anbieten, die deutlich über die Möglichkeiten der gesetzlichen ePA hinausgehen, so Jörg ter Schmitten, Leiter des Projekts "Signal Iduna Gesundheitswelt" gegenüber der Ärzte-Zeitung.

Mit der ePA Plus würden Versicherte etwa die Möglichkeit erhalten, ihre Abrechnungen digital über die Patientenakte einzureichen.

Derzeit befindet sich das Vorhaben in einem Testverfahren, an dem 100 Kundinnen und Kunden teilnehmen. Aufgabe des Projektes ist es, Handhabung und Verständlichkeit der Akte zu prüfen und die konkreten Erwartungen an die ePA Plus zu formulieren. Der Zugang zur privaten ePA soll sowohl über die elektronische Gesundheitskarte (eGK) als auch über mobile Lösungen erfolgen. Jörg ter Schmitten zufolge werde man die eigene elektronische Patientenakte auch anderen PKV-Unternehmen anbieten.

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