Schwangerschaft Vorsorgeuntersuchung Ultraschall Shutterstock/Andrey Popov

Digitale Tools sollen Vorsorge für Schwangere erleichtern

2 Min. Lesezeit

Digitale Techniken sollen Schwangeren in Zukunft die Vorsorge erleichtern. Zum Beispiel indem sie die Herztöne eines Fötus per App aufzeichnen oder ein Ultraschallbild Zuhause erstellen können.

So zumindest das Ziel eines Forschungsprojekts des Universitätsklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Ein Koordinator des Projekts, Professor Bjoern Eskofier, sagte dazu: "Mit Förderprojekten wie diesem sind wir in der Lage, äußerst wichtige Impulse für die Digitalisierung des Gesundheitswesens in Deutschland zu setzen."

In einer klinischen Studie erhalten 500 Teilnehmerinnen zunächst Wearables wie Smartwatches sowie weitere Geräte wie tragbare Ultraschallsonden. Mit diesen digitalen Hilfsmitteln wird getestet, ob und wie einfach Vorsorgeuntersuchungen selbst durchgeführt werden können.

Anhand der Ergebnisse soll eine benutzerfreundliche App entwickelt werden, mit der Messergebnisse ausgewertet und an medizinisches Fachpersonal versendet werden können. Das soll die Schwangeren sowie die gynäkologischen Praxen entlasten. Ziel der Forschung sei dabei jedoch nicht, den menschlichen Kontakt durch eine App zu ersetzen. Im Gegenteil: durch die Entlastung würddn "Ressourcen frei, um sich intensiver mit komplizierten Schwangerschaftsverläufen zu beschäftigen", so Dr. Patrick Stelzl, einer der Betreuer des Projekts.

Das Projekt wird in den nächsten zwei Jahren mit rund 3,2 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

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