Rettungsarzt Shutterstock/Jaromir Chalabala

Digitale Lebensretter: Telenotärzte unterstützen Rettungspersonal

In Nordrhein-Westfalen sollen Rettungsteams künftig von Notärzten über Video unterstützt werden

In Düsseldorf wurde bereits eine erste Leitlinie zum Vorgehen veröffentlicht. In jedem Regierungsbezirk des bevölkerungsreichsten Bundeslandes soll bis Ende 2022 mindestens ein Telenotarzt im Einsatz sein und lebensrettende Tipps an die Ertsthelfer übermitteln. Die Ärzte erhalten sofort Daten zu Blutdruck, Puls und Atmung und sehen den Patienten per Video. Das System wurde an der RWTH Aachen entwickelt.

Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärte, dass vor allem in ländlichen Regionen Menschen vom Telenotarzt profitieren könnten. Nicht immer sei ein Notarzt für einen Einsatz notwendig, könne aber bei Bedarf zugeschaltet werden. Der Politiker betonte, dass Notärzte nicht abgeschafft werden sollen, sondern entsprechend der Ressourcen eingesetzt werden. Regionen, in denen es keine oder nur wenige Notärzte gäbe, könnten von der Expertise auf diese Weise profitieren. Dafür sei es unabdingbar, dass Kommunen für den Erfolg des Projekts zusammenarbeiten.


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Telemedizin Erste Hilfe

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