Bewegung mit jugendlichem Arzt erschöpft Shutterstock / wutzkohphoto

Digitale Hilfe bei Burnout-Symptomen

1 Min. Lesezeit

Rund 90 Millionen ­Tage im Jahr fehlen Menschen wegen psychischer ­Erkrankungen in der Arbeit. Einige digitale Lösungen können vorsorgen, damit es nicht so weit kommt

Viel Stress und ständige Überforderung in der Arbeit kennen immer mehr Arbeitnehmende. Oft ist die Folge ein Zustand dauerhafter Erschöpfung, kurz Burnout. Darunter leiden die Betroffenen und ihre Familien extrem. Die beeinträchtigte mentale Gesundheit rückt dabei immer stärker in den Fokus. Diese drei digitalen Gesundheitsangebote setzen schon vorsorglich an und bieten im Falle psychischer Überlastung zusätzlich Unterstützung für Betroffene:

  • Bei Moodpath handelt es sich um ein Stimmungstagebuch, das mit interaktiven Übungen verbunden ist. Angelehnt an die Verhaltenstherapie sollen Nutzende die Hintergründe ihrer Emotionen erkennen und reflektieren lernen. Insgesamt 150 Übungen sind darauf ausgerichtet, das Selbstbewusstsein zu steigern, Achtsamkeit zu lehren oder den Schlaf zu verbessern.
  • Die App Selfapy fokussiert sich auf die Stressreduktion. Entspannungsübungen sind Teil des Programm des Berliner Startups. Die Online-Kurse zu Achtsamkeit und Entspannung werden durch einen Chat sowie durch Telefongespräche ergänzt. Die Krankenkassen erstatten teilweise die Kosten.
  • Veovita ist ein Angebot der DAK und bietet eine Kombination aus Online-Test und telefonischem Erstgespräch. Dieses Erstgespräch ist notwendig, damit die Krankenkasse die Kosten für eine Therapie übernimmt. Damit sollen die Berührungsängste verringert werden, sich Hilfe zu suchen. Nach der Diagnose werden den Betroffenen Fachexperten zugewiesen, die eine telefonische Therapie begleiten. Andere Krankenkassen bieten vergleichbare Programme an.

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Apps Psyche Stress Therapie

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