Frau mit Kopfschmerzen Shutterstock/wavebreakmedia

Datenbank gegen den Kopfschmerz gestartet

1 Min. Lesezeit

Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) bietet seit Juli ein Onlineportal an, welches Behandelnde und Menschen mit Kopfschmerzen besser vernetzen soll

Das sogenannte Kopfschmerzregister ist eine Datenbank, in der für die Therapie wichtige Informationen über den Krankheitsverlauf, die bisherige Diagnostik und Vorerkrankungen erfasst werden sollen. Teilnehmende Praxen und Kliniken laden ihre Patientinnen und Patienten ein, Daten in das Portal einzugeben. Zusätzlich können Betroffene eine App nutzen, die als Schmerztagebuch dient.

Etwa 54 Millionen Menschen in Deutschland leiden an vorübergehenden oder anhaltenden Kopfschmerzerkrankungen. Diese sind in der Regel gut behandelbar, doch noch erhalten nicht alle Betroffenen die optimale Therapie. Um solche möglichen Versorgungslücken zu erkennen und zu schließen, sollen die über das Portal erfassten Daten anonymisiert ausgewertet werden.

Bisher richtet sich das Angebot an Patientinnen und Patienten mit Migräne, Spannungskopfschmerzen oder Kopfschmerz durch Medikamentenübergebrauch. Die Fachgesellschaft hat jedoch angekündigt, das Angebot schrittweise zu erweitern.

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