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Corona-Warn-App bekommt neue Features

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Die Corona-Warn-App hat zwei neue Funktionen: So funktioniert die App nun auch in anderen europäischen Ländern und wird künftig als eine Art Symptom-Tagebuch verwendbar sein

Ab dieser Woche können Positiv-Getestete mit der neuen Funktion ihre Krankheitssymptome in eine Art Tagebuch eingetragen. Die zusätzlichen Angaben sollen die Risikoberechnungen der App verbessern und für Kontaktpersonen noch genauer ermitteln, wie hoch die Ansteckungsgefahr ist.

Da infizierte Personen nur eine bestimmte Zeit lang infektiös sind, ist es besonders wichtig, diesen genauen Ansteckungszeitraum bestimmen zu können. Laut Robert Koch-Institut beginnt die Zeitspanne zwei Tage vor dem Auftreten der Symptome und hält etwa eine Woche bis zehn Tage an. Professor Dr. Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts, erklärt, dass Warnungen in der App besser eingestellt werden können, je mehr man über die Symptome und den Zeitrahmen, in dem sie auftreten wisse.

Damit die App europaweit funktioniert, wurde sie an das europäische Corona-App-Framework angebunden. Mit diesem können im Falle eines positiven Tests Zufalls-IDs, Diagnoseschlüssel und Warnungen zwischen den Smartphones auch über Ländergrenzen und Netze hinweg ausgetauscht werden.

Bisher sind folgende Länder-Apps an den EU-weiten Datenabgleich angebunden: Corona-Warn-App (Deutschland), COVID-Tracker (Irland) und Immuni (Italien). Weitere Länder wie Dänemark, Österreich, Tschechien, Spanien, Polen, die Niederlande sowie Lettland und Estland sollen bald folgen. Mehr erfahren Sie dazu bei den FAQ der Bundesregierung zur Corona-Warn-App.


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