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Bundesdrogenbeauftragte warnt vor zu viel Internet-Medienkonsum

1 Min. Lesezeit

Online-Spiele und Videoclips sind 24/7 zu haben. Problematisch sei das gerade in Corona-Zeiten für Kinder und Jugendliche, warnt die Bundesdrogenbauftragte. Sie rät, Tablets und Co. öfter mal abzuschalten

Nach aktuellen Zahlen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sind Kinder und Jugendliche pro Woche rund 23 Stunden online. Studien würden zeigen, dass dadurch die Aufmerksamkeitsspanne sinke und die Kinder sich stärker in sich zurückziehen, erläutert die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig (CSU) in einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen Zeitung. Allerdings zwinge Corona quasi dazu, sehr viel Zeit vorm Bildschirm zu verbringen.

Doch spätestens, wenn der Alltag unter dem Internet-Medienkonsum leide, müsse man auch mal den "Stecker" ziehen und etwas anderes machen, so Ludwig. Digitale Medien sollten mit Maß und Verstand konsumiert werden, und Eltern für ihre Kinder dabei ein Vorbild sein.

Um die Zeit vor den Bildschirmen von Laptop, Tablet und Handy zu begrenzen, empfiehlt  Ludwig klare Regeln aufzustellen. Und auch wenn es schwerfällt und Überzeugungsarbeit nötig ist: Ein Ausflug in den Park, ein Brettspiel oder Lesen könnten sich als Alternativen anbieten.

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