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Bundesdatenschützer unterstützt Corona-Apps

1 Min. Lesezeit

Ulrich Kelber, der Bundesbeauftragte für Datenschutz, spricht sich für Verwendung einer Corona-App aus, um die Pandemie zu bekämpfen.

Derzeit gibt es eine Debatte über die Frage, ob Handydaten dafür genutzt werden sollten, Kontaktpersonen von Infizierten ausfindig zu machen, um besser auf die Ausbreitung des Virus reagieren zu können.

Dabei wird entweder auf eine freiwillig zu installierende App gesetzt, oder auf die Identifikation von Kontaktpersonen mittels Handydaten, die anonymisiert vom Anbieter weitergegeben werden. Kelber kritisierte letztere Möglichkeit, da Anwender dabei keinen Einfluss auf die Weitergabe ihrer Daten haben.

"Eine technische Lösung zur Identifikation von Infektionsketten" könne hilfreich sein, um Kontaktpersonen herauszufinden und entsprechend zu reagieren. Wichtig sei dabei jedoch, dass die Identifikation auf freiwilliger Basis geschehe, so Kelber. Der IT-Sicherheitsexperte kündigte an, datenschutzrechtliche Aspekte technischer Lösungen zu prüfen; dafür stehe er auch mit dem Robert-Koch-Institut in Verbindung.

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