Ein Blinder, der mit einem roten und weißen Gehstock auf der Straße spaziert. Shutterstock / Dafinchi

Blinde wurden bei Corona-Maßnahmen vergessen

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Der Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen kritisiert, dass Blinde und Sehbehinderte bei den Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus kaum berücksichtigt wurden

Viele digitale Angebote, die in Zeiten von Corona Anschub erhalten haben, wie Videokonferenzen, Online-Einkaufen oder dem Streamen von Filmen, sind für Blinde und Sehbehinderte nicht oder nur schwer zugänglich. Dass Veranstaltungen und Treffen in die digitale Welt verschoben wurden, sorgt zusätzlich für Isolation. Der Verband fordert deshalb eine gesetzliche Regelung zur Barrierefreiheit digitaler Angebote.

Viele Blinde und Sehbehinderte würden gegenwärtig zudem vereinsamen, weil sie sich mangels Orientierungsmöglichkeiten nicht mehr in die Öffentlichkeit trauten. So seien zum Beispiel die Markierungen auf Böden und Absperrungen vor Geschäften und anderen Einrichtungen für sie nicht zu erfassen.


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Corona

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