Brustkrebs Shutterstock/Rawpixel.com

Big Data gegen Brustkrebs

1 Min. Lesezeit

Die Berliner Stiftung HIPPO AI will mit einem neuen Ansatz der wachsenden Monetarisierung von medizinischen Daten entgegenwirken. Ihre Kampagne Viktoria 1.0. soll mittels großer Datensätze helfen, Algorithmen gegen Brustkrebs zu entwickeln

Medizinische Algorithmen haben ein enormes Potenzial, erklärt der belgische IT-Experte und Gründer der Stiftung, Bart de Witte. Doch liegt der digitale Medizin ein datenbasiertes Geschäftsmodell zugrunde, könnte dies schnell zu einem Problem werden. Mit Hilfe freier Lizenzen will die HIPPO AI Foundation das umgehen.

Die Stiftung ist eine gemeinnützige Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, globale Datensätze für die Wissenschaft frei zugänglich zu machen und die Richtung der aktuellen Entwicklungen der medizinischen KI zu ändern. Die KI-basierte Gesundheitsversorgung solle nicht nur ein privates, sondern auch ein öffentliches Gut werden.

Mit der Initiative  Viktoria 1.0. will die HIPPO AI nun die weltweit größte offene Datenbank gegen Brustkrebs schaffen. Sie soll dabei helfen, KI-Tools zu entwickeln, um  Tumore frühzeitig zu erkennen. Gleichzeitig wollen die Initiirenden mit der Kampagne ein positives Bild vom Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Gesellschaft schaffen.

Namensgeberin und Gesicht der Kampagne, Viktoria Prantauer, erhielt selbst vor einem Jahr die Diagnose Brustkrebs. Für sie sei es wichtig, das Daten keine Handelsware sind. "Daten sind nicht nur Daten, sondern auch Menschenleben", erklärt Prantauer.

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