Mentale Gesundheit für Angestellte App Meditation Getty Images/Westend61

Beratungsfirma: Psychisch gesunde Belegschaft senkt Kosten

1 Min. Lesezeit

Eine instabile Psyche einzelner Angestellter schadet auch dem Unternehmen. Digitale Lösungen können beiden Seiten helfen. Das ist der Tenor einer Publikation der Berater von McKinsey & Company

Der Publikation zufolge erlebt mehr als die Hälfte der Menschen in Ländern mit mittlerem und hohem Einkommen im Laufe des Lebens mindestens einmal eine psychische Erkrankung. Seit Beginn der Corona-Pandemie haben 42 Prozent der Mitarbeiter:innen von Unternehmen zudem von einer Verschlechterung ihrer mentalen Gesundheit berichtet. Das führt zu Fehlzeiten am Arbeitsplatz und Einbußen bei der Produktivität. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt daher, dass Depressionen, Angststörungen und andere Erkrankungen der Weltwirtschaft jährlich eine Billion Dollar kosten.

Eine Meta-Analyse zeigt nun, dass sich für Unternehmen lohnt, in die Verbesserung der mentalen Gesundheit und der Belastbarkeit ihrer Belegschaft zu investieren. Jeder Dollar, den Unternehmen für Wellness-Programme ausgeben, lässt demnach die Kosten für die Gesundheitsversorgung um etwa 3,27 Dollar und die Kosten für Fehlzeiten um rund 2,73 Dollar sinken.

Dabei spielt McKinsey & Company zufolge die Allgegenwärtigkeit von Smartphones, Fitnesstrackern und ähnlichen Geräten eine maßgebliche Rolle. Viele Wellness- und Gesundheitsprogramme sind mittlerweile in digitalen oder virtuellen Formaten erhältlich, sodass sie von Arbeitgebern gesponsert werden können. Tatsächlich würden damit auch immer mehr Unternehmen in den Aufbau einer gesunden und belastbaren Belegschaft investieren.

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