Ergebnis der Gehirnprüfung durch Ärzte mit Computerschnittstelle Shutterstock/Pop Tika

Behandelte vertrauen auch Künstlicher Intelligenz

1 Min. Lesezeit

Der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) wird von Patientinnen und Patienten als Chance angesehen, wie das Ergebnis einer qualitativen Befragung von Patientenvertretungen verdeutlicht

Bei der Befragung zeigt: die Mehrheit verschiedener Selbsthilfegruppen wünscht sich eine stark personalisierte Behandlung und eine umfassende Diagnose mit Hilfe von KI-Systemen. Weiterhin hoffen die Betroffenen durch KI auf eine verbesserte Therapiewahl und eine schnellere Früherkennung, wenn Krankheitsverläufe sich verschlechtern. Außerdem sahen die Vertretungen der Selbsthilfegruppen Forschungsfortschritte und Erkenntnisgewinn, sowie die verbesserte Auswertung von Studiendaten als besonders relevant an.

Was hingegen als schwierig bewertet wurde: die Möglichkeit des Missbrauchs von persönlichen Gesundheits-Daten und fehlerhafte oder diskriminierenden Entscheidungen, die auf Basis der KI-Systeme getroffen werden könnten.

Daher wurde auch der funktionierenden und vertrauensvollen Beziehung zwischen Behandelten und ärztlichem Personal ein hoher Stellenwert eingeräumt Für viele Befragte ist es wichtig, bei Therapieentscheidungen mit eingebunden und auch im Umgang mit den eigenen Gesundheitsdaten, etwa anhand verständlicher KI-Tools, geschult zu werden. Patientinnen und Patienten erwarten daher,  dass ihre Behandelnden die von ihnen verwendeten KI-Lösungen verstehen und auch vermitteln können.

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