Mutter mit Baby im Stress Shutterstock/fizkes

Apps gegen Stress in Zeiten von Corona

2 Min. Lesezeit

Die Corona-Pandemie bedeutet für viele Menschen eine zusätzliche psychische Belastung in Form von Stress. Digitale Anwendungen können Entlastung bieten

Mit der Corona EMIcompass App der Abteilung Public Mental Health am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim können gestresste Menschen ein sechswöchiges Training absolvieren, das helfen soll, den Alltag in der Pandemie zu bewältigen.

In vier Trainingseinheiten werden in einer Gruppe über Videotelefonie stressmindernde Strategien erprobt und Fragen beantwortet.

Die App ist Teil einer Studie, die sich an Betroffene richtet, die sich bisher nicht in psychotherapeutische Behandlung begeben haben. Absolventen des Programms erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 20 Euro.

Das Start-up Kenkou hat ebenfalls eine Anti-Stress-App entwickelt, die auch unabhängig von der Corona-Pandemie genutzt werden kann.

Über die Smartphonekamera wird laut Geschäftsführer Matthias Puls das individuelle Stresslevel der Nutzenden bestimmt, denen dann "zugeschnittene Interventionen gegen Stress" empfohlen werden. Laut Puls könne die App Stress "quantifizieren und qualifizieren".

Das Start-up kooperiert inzwischen auch mit verschiedenen Krankenkassen und Dienstleistern von betrieblichem Gesundheitsmanagement.


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Apps Corona Stress

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