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Apps auf Rezept könnten schon im August kommen

1 Min. Lesezeit

Die ersten digitalen Gesundheitsanwendungen, die von den Krankenkassen erstattet werden können, rücken in greifbare Nähe

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) wollen die sogenannten Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGa) auf Rezept bis zum August umsetzen.

Im Mai soll dafür zunächst auf der Webseite des BfArM ein Portal für Firmen freigeschaltet werden, auf dem diese die Erstattung für ihre Anwendungen beantragen können. Für eine Erstattung ist die Registrierung auf dem Portal zwingend notwendig.

Die Preise für die Digitalen Gesundheitsanwendungen sollen für die ersten zwölf Monate von den Firmen selbst festgelegt werden. Für die Zeit danach wollen die Unternehmen und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) eine Rahmenvereinbarung abschließen. Lars Hunze, der Referent für das Digitale-Versorgung-Gesetz beim Gesundheitsministerium, betont, dass die Unternehmen aber auch in der ersten Phase nicht freie Hand bei der Preiswahl haben werden. Die Preise würden "durch die Rahmenvereinbarung, die gerade verhandelt wird", begrenzt.

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