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Apps auf Rezept erfolgreich angelaufen

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Entwickler und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte geben sich mit dem Start der Digitalen Gesundheitsanwendungen zufrieden

Anfang Oktober hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die ersten Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) freigegeben. Mittlerweile sind fünf Gesundheitsapps zugelassen.

Die Mitglieder des Gesundheitsausschuss im Bundestag haben die Einführung digitaler Gesundheitsanwendungen in einer Expertenrunde im Gesundheitsausschuss positiv gewertet. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) sprach von einem neuen Versorgungsbereich, der Versicherten viele Chancen biete.

Einen Abstimmungs- und Nachbesserungsbedarf sehen die Fachleute dennoch beim Abrechnungsaufwand und den hohen Kosten der Gesundheitsanwendungen. Die GKV-Vertreterin warnte vor einem erheblichen Ausgabenrisiko. Neben klaren Vorgaben für die Wirtschaftlichkeit seien in puncto Nutzennachweis noch viele Fragen offen. Aus der Ärzteschaft kommt Kritik, man habe nicht genügend Informationen über die DiGA und den entsprechenden Verordnungsprozess.

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