Mann mit Smartphone Shutterstock/PeskyMonkey

Apple und Google kooperieren bei Corona-Projekt

2 Min. Lesezeit

Die Tech-Giganten Apple und Google kündigten an, im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu kooperieren und eine Software zu entwickeln, die Nutzende informiert, falls sie Kontakt zu infizierten Personen hatten.

Beide Konzerne wollen die Software direkt in ihre Betriebssysteme Android und iOS einbauen, womit sie nahezu alle Smartphone-Besitzer weltweit erreichen würden. Allerdings muss man aktiv zustimmen, um die Software zu nutzen.

Die Funktionalität der Software ist auf die vermehrte Weitergabe von Daten ausgelegt und setzt voraus, dass die Bluetooth-Verbindung durchgehend aktiviert sind. Der Prozess ist wie folgt angedacht: Wenn zwei Menschen sich treffen, tauschen ihre Smartphones auf Grundlage der neuen Software ein Signal per Bluetooth aus und registrieren damit, dass Kontakt bestand. Diese Information soll an einen zentralen Rechner geschickt werden. Sollte eine Person positiv getestet werden, kann sie das in die Software eingeben. Die Person, mit der sie Kontakt hatte, wird per Smartphone benachrichtigt und kann ihr Verhalten entsprechend anpassen und sich isolieren oder sich testen lassen. Die Benachrichtigung soll keine Angaben zur konkreten Person oder dem Kontaktort beinhalten.

Geplant ist, dass die Software ab Mai in Verbindung mit Apps von Gesundheitsbehörden ausgerollt wird - in einem zweiten Schritt soll sie in die Betriebssysteme integriert werden. Kritik gibt es von Datenschützern zu der Speicherung und Weitergabe von potenziell sensiblen Gesundheitsdaten.


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