Ärztin telefoniert mit Videoübertragung Shutterstock/Elnur

AOK startet Pilotprojekt für Videosprechstunden

1 Min. Lesezeit

Die AOK Rheinland/Hamburg testet in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen TeleClinic, wie die ärztliche Beratung per Videochat vor allem jungen Familien auf dem Land helfen kann.

Das Projekt wird in den Kreisen Kleve und Wesel am Niederrhein durchgeführt. Da in ländlichen Regionen oft nur eine mangelhafte fachärztliche Versorgung gewährleistet wird, könne die Videoberatung eine gute Ergänzung darstellen. Matthias Mohrmann, Vorstand der AOK Rheinland/Hamburg, will deshalb mit der Kooperation jungen Familien eine Unterstützung in ihrem Alltag bieten.

Die Krankenkasse wird für das Projekt insgesamt 50.000 Versicherte anschreiben. Bei Interesse können diese sich registrieren und bekommen dann Zugriff auf einen eigenen Dienst. Teilnehmende haben dann die Möglichkeit, über TeleClinic einen Arzttermin zu vereinbaren. Mit Telemedizin-Anbieter kooperierende Ärzte sind in der Lage, Diagnosen und Krankschreibungen zu erstellen und private Rezepte auszustellen.

TeleClinic arbeitet mit 16 Krankenkassen und rund 250 Ärztinnen und Ärzten zusammen, von denen die meisten in der Allgemeinmedizin tätig sind. Etwa 100.000 Personen nutzen nach Angaben von TeleClinic den Dienst.

Newsletter Anmeldung

Jede Woche aktuelle News und Hintergründe direkt in Ihr Postfach

Optionale Angaben
Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen
Bitte stimmen Sie der Datenschutzerklärung zu
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse an
Ihre Eingabe ist zu lange