Robot Shutterstock/Miriam Doerr Martin Frommherz

Altersheime: Roboter helfen bei der Pflege

2 Min. Lesezeit

Die veränderten Pflegebedürfnisse und der Fachkräftemangel sind eine enorme Herausforderung für Altersheime. Die Fachhochschule Graubünden testet jetzt Roboter für eine hochwertige und effiziente Altenbetreuung

Für das Projekt "Chancen und Risiken sozialer Roboter für die Schweiz" wurde in Rorschach der Grundriss eines Altersheims nachgebaut. Dies dient als Orientierungshilfe, um einen besseren Überblick über die Bedürfnisse und Lebensrealitäten der betroffenen Menschen zu erhalten. Nun sollen innerhalb von zwei Jahren einsatzfähige Roboter für Altersheime entwickelt und geschult werden. Im Vordergrund stehen die Bedien­freundlichkeit und Alltagstauglichkeit.

Die Roboter sind vielseitig einsetzbar: Neben der Hilfe beim Putzen, beim Entsorgen von Abfallsäcke oder bei der Getränkeausgabe in den Zimmern, können die Roboter auch für die Unterhaltung eingesetzt werden.

Den Initiatoren des Projekts geht es vor allem darum, Seniorinnen und Senioren wieder mehr Autonomie in ihrem Alltag zu ermöglichen. Andreas Ziltener, Professor für Innovationsmanagement an der Hochschule Graubünden, erklärt, dass beispielsweise eine fahrbare Toilette denkbar wäre. Auch den hohen Stresslevel in den Pflegeberufen wolle man so senken.

Die komplexe Pflege am Menschen könne dennoch nicht allein durch den Einsatz von Robotern übernommen werden, erklärt Nicole Zigan, Pflegeforscherin an der ZHAW und Mitarbeiterin beim Forschungsprojekt.

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Schlagworte

Forschung Pflege Senioren

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